Dejan Ljubičić

Alles vergeht, nur der Glaube wird bleiben. Für den Wiener Fußball-Profi ist die Beziehung zu Jesus das Fundament seines Lebens. Mutter Teresa begleitet ihn seit langem. Wie die Heilige will der nun zur WM nachnominierte ÖFB-Mittelfeldspieler auch alles der Liebe Jesu unterordnen. Denn ohne Gott wäre er heute nicht dort, wo er ist. 

Dejan Ljubičić

Wurde am 8. Oktober 1997 in Wien geboren. Seine Eltern sind bosnische Kroaten, die vor dem Krieg nach Österreich geflohen sind. Ljubičić spielte als Kind beim Favoritner AC und kam im Alter von neun Jahren in die Jugend des SK Rapid Wien. Nach 101 Spielen für die Hütteldorfer wechselte er 2021 erst zum 1. FC Köln, später zu Dinamo Zagreb und ist neuerdings bei Schalke 04 unter Vertrag. Sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte er 2021 – nun hat ihn Teamtrainer Ralf Rangnick für den verletzten Christoph Baumgartner zur WM nachnominiert.  

„Dazu ist der Mensch geschaffen: zu lieben und geliebt zu werden. Dieser Satz prägt mein Leben. Mutter Teresa, die ich sehr liebe, hat ihn gesagt. Sie ist für mich ein großes Vorbild. Mich beeindruckt diese bedingungslose Liebe von Mutter Teresa für jeden Menschen.“

„Meine Mutter hat mir den christlichen Glauben vorgelebt. Dafür bin ich sehr dankbar. Sie hat mir immer mitgegeben: Du kannst erfolgreich sein, wie du willst, aber wenn du den Glauben nicht hast, wirst du alles verlieren. Mit dieser Devise lebe ich.“

„Ich bete auf Kroatisch, in meiner Muttersprache. Oft spreche ich einfach mit Jesus, wenn ich am Boden bin, dass er mich wieder aufrichtet. Oder ich bitte Ihn, dass er mir neue Kraft gibt. Mit Jesus kann kommen, was will. Seine Liebe besiegt alles.“

„Den Moment, als ich den Papst umarmen durfte, werde ich nie vergessen. Das war etwas ganz Großes. Diese Begegnung wird immer in meinem Herzen bleiben. Ich bin ein echter Fan von Papst Franziskus!“

„Ich finde die Arbeit von Missio Österreich einfach klasse. Es ist mein großer Wunsch, auch einmal nach Afrika zu reisen, die Arbeit der Päpstlichen Missionswerke zu sehen und die Menschen dort kennenzulernen. Missio gibt den Menschen Hoffnung!“

„Wenn ich gerade nicht in Form bin oder in einer Krise stecke, denke ich an Jesus. Er ist für uns gestorben, er hat uns erlöst. Das ist das Wichtigste für mich. Ich will ein Kämpfer sein am Spielfeld – mit Jesus an der Seite.“

„Der Gottesdienst am Sonntag ist für mich das Fundament des Lebens. Wenn ich Jesus in der Kommunion empfange, ist das für mich unglaublich befreiend. Die Gemeinschaft mit Ihm ist alles für mich.“

Fotos: Markus Andorf, Vatican Media

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